Gestern war der 11. Juli, und ich habe zum zweiten Mal draußen geschlafen. Diesmal bei meiner Mama in Greimharting. Was soll ich sagen – es lief schon deutlich besser als beim ersten Versuch. Ich hatte das Tarp aufgebaut, und zwar richtig flott. Ich habe sogar einen Zeitraffer davon gemacht: Sieben Minuten vom Auspacken bis zum fertigen Aufbau. Das hat mich schon ein bisschen stolz gemacht. 



Die Nacht war auch viel angenehmer. Der Hauptunterschied? Ich hatte die Probleme aus der ersten Nacht vermeintlich gelöst. Gestern ist der Quilt ständig auf der Matte hin- und hergerutscht, und mein kleines Kopfkissen hat einfach nicht gehalten. Das war so nervig. Aber gestern habe ich zwei Lifehacks ausprobiert, die echt Gold wert waren.

Erstens: Das Kissen. Ich habe es unter ein T-Shirt gesteckt und das T-Shirt dann über die Matratze gezogen. Zack, das Kissen war fest. Und ein T-Shirt habe ich ja sowieso immer dabei, wenn ich unterwegs bin. Problem gelöst.


Zweitens: Der Quilt. Der hat mich beim ersten Mal auch wahnsinnig gemacht, weil er nicht da geblieben ist, wo er sollte. Gestern Abend habe ich ihn mit Gummiseilen unter der Matratze befestigt – über Kreuz.

Da sind so kleine Schlaufen dran, und ich dachte mir: Die müssen doch für irgendwas gut sein. Also habe ich esausprobiert. Und siehe da, es hat super funktioniert. Der Quilt lag wie eine Decke oben drauf, und unten war er geschlossen wie ein Fußsack. Im Prinzip wie ein Schlafsack, nur dass die Unterseite die Matratze ist. Das war richtig gemütlich.

Die Temperatur war auch perfekt – 20 Grad in der Nacht. Ich habe tief und fest geschlafen, ohne einmal aufzuwachen. Und heute Morgen? Da hat mich ein Sonnenstrahl geweckt. Das war wirklich schön. So ein Moment, wo man denkt: Ja, das hat sich gelohnt.


Insgesamt war der Test mit den zwei Übernachtungen draußen echt wichtig. Ich habe viel gelernt und fühle mich jetzt viel sicherer.